Zwischen Workshop und Wirklichkeit

Shownotes

Nach dem Workshop ist vor der Wirklichkeit. Viele Strategien scheitern nicht an Ideen, sondern an der Übersetzung in den Alltag.

In dieser Folge geht es um die Lücke zwischen Post-its und Praxis – zwischen Energie und Umsetzung. Warum gute Strategie erst beginnt, wenn der Raum leer ist. Und wie echte Veränderung nicht aus Methoden, sondern aus Entscheidungen entsteht.

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🗒️ Strategische Notizen – kurze Gedanken aus dem Alltag des Entscheidens. Kein Business-Podcast. Ein akustisches Notizbuch.

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Transkript anzeigen

00:00:01: Wir kommen zurück zu strategischen und hitzen Gedanken aus dem Alltag des Entscheidens als kurze Sprachnachricht aufs Ohr.

00:00:10: Heute geht es um den Raum zwischen Workshop und der Wirklichkeit.

00:00:21: Erstmal muss ich anmerken, dass das natürlich nicht nur auf strategische Workshops zutrifft, was ich heute mir hier überlegt habe.

00:00:31: sondern eigentlich auf alle Workshops.

00:00:33: Ich kenne es natürlich persönlich nur sehr stark aus strategischem Kontext.

00:00:39: Worum geht es also?

00:00:40: Es geht darum, dass in Workshops häufig mit einer sehr engagierten Gruppe unter einer guten Moderation sehr gute Ergebnisse erarbeitet werden.

00:00:54: Diese Ergebnisse dann aber nach dem Workshop sehr, sehr schnell versanden.

00:01:01: Deswegen ist mir persönlich in Strategie-Workshops vor allen Dingen auch immer wichtig, am Ende ganz klare Aufgaben und Ergebnisse festzuhalten, die medialfall auch individuelle To-dos für einzelne Workshop beinhalten.

00:01:20: So ein Workshop erzeugt ja erstmal Energie, aber nicht automatisch Umsetzung.

00:01:28: Deswegen kann man so sagen, die eigentliche Arbeit beginnt, wenn die Posteds dann abgefallen sind und die Routine zurückhört.

00:01:38: Genau in diesem Raum, in diesem Moment, entsteht dann das Dilemma von der Methode aus dem Workshop und der Realität, die dann doch sehr viel stärker ist.

00:01:50: Viele Formate in Workshops erzeugen erst mal eine Bewegung, aber nicht automatisch eine Richtung.

00:01:58: Diese Richtung wird im Idealfall im Workshop zu initiieren, aber muss natürlich nach dem Workshop auch weitergegangen werden.

00:02:08: Gute Strategien übersetzen diese Workshopsprache in eine gewisse Alltagslogik, so dass die Ergebnisse und die vereinbaren, die Entscheidung aus dem Workshop eben auch eine hohe Alltagsrelevanz beaufrechterhalten.

00:02:26: Strategie zeigt sich nicht, in einem Campus, in einem Strategie Campus und einem Business Model Campus, sondern im Kalender der Teams.

00:02:36: An der Stelle ist natürlich auch ein gewisser Hinweis da über eure Organisationskultur, was passiert mit den Ergebnissen außer einem Workshop.

00:02:47: Verändert es wirklich das Team, die Dynamiken im Team, die Entscheidungsprozesse oder versandene Workshops bei euch sehr schnell.

00:02:56: Das verrät euch auch sehr, sehr viel über eure Organisations- oder eure Teamkultur.

00:03:05: Für mich so ein bisschen als Schlusssatz, um das festzuhalten, kann ich könnte ich sagen, Strategie ist das, was übrig bleibt, wenn die Moderationskarten verschwunden sind.

00:03:16: Also achtet beim nächsten Mal gerne darauf, was passiert tatsächlich mit den Ergebnissen aus euren Workshops, vor allen Dingen aus den Strategie-Workshops, hat das nachhaltig.

00:03:27: Auswirkungen auf eure Arbeit, eure alltägliche Arbeit, gibt durch das Orientierung.

00:03:35: Weil ich einfach interessiert bin, schreibt mir gerne über LinkedIn oder findet mich über meine Webseite.

00:03:43: Dort auch nochmal der Hinweis auf mein Newsletter.

00:03:47: Und wenn ihr ähnliche Situationen habt, dann würde ich mich freuen, einfach davon zu hören und dass wir in den Austausch kommen.

00:03:56: Ich bedanke mich fürs Zuhören und freue mich aufs nächste Mal.

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