Warum Neujahrsvorsätze zu oft scheitern

Shownotes

Warum Neujahrsvorsätze so oft scheitern, liegt nicht an fehlender Disziplin, sondern daran, dass sie Veränderung versprechen, ohne echte Entscheidungen, Prioritäten und Konsequenzen zu erzwingen.

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🗒️ Strategische Notizen – kurze Gedanken aus dem Alltag des Entscheidens. Kein Business-Podcast. Ein akustisches Notizbuch.

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00:00:00: Willkommen zurück zu strategischen Teetsen, Gedanken aus dem Alltag des Entscheidens als kurze Sprachnachricht aufs Ohr.

00:00:08: Ich wünsche euch ein gesundes und glückliches neues Jahr.

00:00:12: Und passend zur ersten Folge in den Jahr im Jahr ist es heute um, warum Neujahrsvorsätze zu oft scheitern.

00:00:26: Sind wir ehrlich, dann scheitern Neujahrsvorsätze regelmäßig.

00:00:31: Das liegt meiner Meinung nach selten an der Faulheit oder fehlenden Disziplin, sondern häufig an der Art und Weise, wie wir sie setzen, an der falschen Planung.

00:00:43: Vorsätze setzen implizit oft auf zusätzliche Zeit, Energie oder Disziplin, die im Alltag einfach nicht existieren.

00:00:54: Ziele sind oft zu groß, zu waage, nicht in dem bestehenden Lebensrhythmus integrierbar.

00:01:01: Veränderung wird als moralischer Anspruch formuliert, nicht als gestaltbare Entscheidung.

00:01:07: Wenn wir also darauf setzen, extra Energie aufzubringen, statt die vorhandene Energie zielgenauer zu lenken, dann haben unsere Neuersvorsätze einfach schlechte Startchancen.

00:01:19: Menschen sind nämlich extrem schlecht darin, sich selber und vor allen Dingen ihre eigenen Ressourcen richtig einzuschätzen.

00:01:26: Sie überschätzen sich regelmäßig, sie überschätzen strukturelle Grenzen.

00:01:31: Jahresziele sind als Zeithorizont meiner Erfahrung nach für allens Veränderungen zudem ungeeignet.

00:01:39: Außerdem wird Ambition mit Wirksamkeit verwechselt.

00:01:44: Was ist also die Lösung?

00:01:46: Vorsätze durch kurze realistische Zyklen ersetzen, zum Beispiel vierzehn Tage oder ein Monat oder drei Monate.

00:01:56: Das ist ein realistisch überschaubarer Zeitraum.

00:01:59: Zudem sollte Veränderung als Experiment definiert werden und nicht als Versprechen.

00:02:05: Ein Versprechen kommt immer mit einer Enttäuschung, wenn es nicht eingehalten wird.

00:02:11: Ein Experiment setzt auf das Scheitern und auf das Lernen, auf das beim nächsten Mal besser machen.

00:02:17: Außerdem würde ich jede neue Gewohnheit an etwas explizit weglassen, koppeln.

00:02:24: Wenn wir dann noch die Ziele so klein formulieren, dass sie in unserem bestehenden Alltag auch integrierbar sind, haben Jahresvorsätze eine viel höhere Erfolgswahrscheinlichkeit.

00:02:37: Und schließlich würde ich sagen, dass der Erfolg über Lernfortschritt gemessen werden sollte und nicht über Durchhalte will.

00:02:46: Über das Experimentieren, das Lernen und das Scheitern habe ich in meiner letzten Folge ja schon gesprochen.

00:02:53: Hört da gerne noch mal rein, wenn ihr die kurz vor Weihnachten verpasst habt.

00:02:58: Und damit wünsche ich euch erfolgreiches Zielsetzen für im Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für Und was meine Ziele sind, das sage ich euch, wenn ihr mir bei LinkedIn eine Direktnachricht schreibt.

00:03:20: Danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.

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